AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen der Fa. DIWA Inh. K. Wielath
(nachfolgend Firma genannt)
Stand Oktober 2011

§ 1

Die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln das Vertragsverhältnis zwischen der Firma als Reisevermittler und dem Kunden und gelten darüber hinaus für alle Geschäftsbeziehungen, jegliche Leistungen, insbesondere Angebote und Verträge über Leistungen sowie Beratungen und sonstige Leistungen der Firma mit Ihren Kunden.

Die Firma weist den Kunden darauf hin, dass Reiseverträge nicht mit der Firma sondern stets mit dem jeweils angegebenen Leistungsträger (Reiseveranstalter) unter Berücksichtigung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des jeweiligen Leistungsträgers (Reiseveranstalter) zustande kommen.

Mit der Firma kommt ein Vermittlungsauftrag zustande. Daher gelten die nachfolgenden Bedingungen ausschließlich für die Vermittlungstätigkeit der Firma und haben keinerlei Einfluß auf die Bedingungen der Leistungsträger (Reiseveranstalter).

Die Firma ist nicht zur Prüfung der Angaben des Leistungsträger (Reiseveranstalter) verpflichtet und haftet gegenüber dem Kunden nicht für die Richtigkeit der von dessen möglichen Vertragspartnern gemachten Angaben, sofern die Firma diese Daten nicht vorsätzlich oder grob fahrlässig falsch übermittelt oder diese Daten trotz gewichtiger Bedenken hinsichtlich deren Richtigkeit übermittelt.

§ 2

Für den Vermittlungsvertrag gelten ausschließlich die nachfolgenden AGB. Die Gültigkeit etwaiger AGB des Kunden/Teilnehmer/Reisenden ist, soweit sie mit den nachfolgenden AGB nicht übereinstimmen, ausdrücklich ausgeschlossen.

§ 3


Die Firma vermittelt Verträge über Einzelreiseleistungen (z.B. Hotelaufenthalte) oder Pauschalreisen (Gesamtheit von Reiseleistungen -mindestens zwei – zu einem einheitlichen Preis) zwischen dem Kunden und einem Leistungsträger (Reiseveranstalter).

Die Firma übernimmt, sofern nicht anderes ausdrücklich vereinbart ist, keine Haftung für die Richtigkeit von Prospekten, Preislisten, Skizzen, Internetseiten, Werbemails und sonstigen Geschäftsunterlagen; diesbezüglich Änderungen bleiben vorbehalten.

§ 4


Die Angebote der Firma erfolgen freibleibend.

Der Abschluß des Reisevermittlungsvertrages bedarf keiner bestimmten Form.

Mit seinem Auftrag gibt der Kunde gegenüber der Firma ein Angebot auf Abschluß eines Reisevermittlungsvertrages ab. Durch die Annahme verpflichtet sich der Reisevermittler, einen Vertrag über die nachgesuchte Reiseleistung zwischen dem Kunden und dem jeweiligen Leistungserbringer (Reiseveranstalter) zu vermitteln. Ist die vom Kunden angefragte Reiseleistung verfügbar, kommt es zwischen dem Kunden und dem Leistungserbringer (Reiseveranstalter) zum Abschluss eines Reisevertrages.

Der Umfang der vertraglichen Leistungen des Reisevertrages ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung des Leistungserbringer (Reiseveranstalter) sowie aus den hierauf in Bezug genommenen Angaben in der Reisebestätigung.

§ 5


Jeder Kunde/Teilnehmer/Reisender ist selbst dafür verantwortlich, dass für seine Person die zur Durchführung der Reise erforderlichen Voraussetzungen erfüllt und sämtliche gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere die in- und ausländischen Ein- und Ausreisebestimmungen, Gesundheitsvorschriften, Pass- und Visabestimmungen beachtet werden. Gleiches gilt für die Beschaffung erforderlicher Reisedokumente.

Im Rahmen der gesetzlichen Informationspflicht erteilt die Firma zu diesen Fragen auf Anfrage gewissenhaft Auskunft, kann jedoch keine Gewähr dafür übernehmen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich die Bestimmungen jederzeit durch die zuständigen Behörden ändern können. Dem Kunden wird daher empfohlen, selbst bei den zuständigen Ämtern und Institutionen Informationen einzuholen.

§ 6


Die Firma ist berechtigt, Anzahlungen und Restzahlungen entsprechend den Geschäfts- und Zahlungsbestimmungen des jeweiligen Leistungserbringer (Reiseveranstalter) der vermittelten Leistung zu verlangen.

Nach Vertragsabschluß ist eine Anzahlung des Reisespreises zu leisten wie folgt:
– Lago Superiore 25 %
– Po Outdoor 20 %
– Po FeWo und Inferiore 15 %

die Restzahlung direkt an den Leistungserbringer (Reiseveranstalter) nach dessen Geschäfts- und Zahlungsbestimmungen. Mit der Auftragserteilung bestätigt der Kunde seine Zahlungsfähigkeit und Kreditwürdigkeit.

Erfüllung tritt bei Zahlung per Scheck erst mit dessen vorbehaltloser Gutschrift ein, wobei die Firma verpflichtet ist, den Scheck unverzüglich nach Erhalt einzulösen; im Übrigen bei Barzahlung mit Erhalt des Geldes oder bei Lastschrift/Überweisung mit vorbehaltloser Gutschrift.

Zahlungen werden gem. § 367 BGB zunächst auf Kosten, Zinsen und dann auf die jeweils älteste Hauptforderung angerechnet.

Dem Kunden steht das Recht zur Aufrechnung nur zu, wenn seine Gegenansprüche aus dem selben rechtlichen Verhältnis rechtskräftig festgestellt, unbestritten bzw. bestritten aber entscheidungsreif sind.

§ 7


Die Firma haftet nicht für die Verfügbarkeit der Reise zum Zeitpunkt der Buchung oder für die Erbringung der gebuchten Reise.

Ausgeschlossen ist die Haftung der Firma sowie die persönliche Haftung der gesetzlichen Vertreter, Erfüllungsgehilfen und Betriebsangehörigen der Firma für leicht fahrlässige Pflichtverletzungen, beschränkt ist die Haftung auf den dreifachen Wert der vermittelten Reiseleistung. Dies gilt nur, soweit die leicht fahrlässigen Pflichtverletzungen keine vertragswesentlichen Pflichten (Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf), Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit oder Schäden an übernommenen Garantien betreffen oder Ansprüche aus dem Produkthaftungsgesetz berührt sind.

Unabhängig von einem Verschulden der Firma bleibt eine etwaige Haftung wegen arglistigen Verschweigens eines Mangels aus der Übernahme einer Garantie oder eines sonstigen Beschaffungsrisiko und nach dem Produkthaftungsgesetz unberührt.

Die Firma haftet nicht für die ordnungsgemäße Erbringung der vermittelten Reiseleistung selbst. Für deren Erfüllung sowie für diesbezügliche Mängel sind ausschließlich die jeweiligen Leistungserbringer (Reiseveranstalter) verantwortlich.

§ 8


Ansprüche des Kunden gegen die Firma – mit Ausnahme der im 2.Absatz genannten Ansprüche – verjähren in einem Jahr. Die Verjährung beginnt mit dem Schluß des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist und der Kunde von den, den Anspruch begründenden Umständen und der Person des Anspruchsgegners Kenntnis erlangt oder ohne grobe Fahrlässigkeit erlangen müsste.

Die in Absatz 1 genannte Verjährungsfrist gilt nicht für Ansprüche des Kunden wegen einer Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit bzw. einer vertragswesentlichen Pflicht (Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf) oder Schäden an übernommenen Garantien betreffen oder Ansprüche aus dem Produkthaftungsgesetz berührt sind. Sie gilt ebenfalls nicht für Ansprüche wegen Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Reisevermittlers oder eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Reisevermittlers oder auf einer schuldhaften Verletzung wesentlicher Vertragspflichten beruhen. Die Verjährung dieser Ansprüche richtet sich nach den gesetzlichen Vorschriften.

§ 9


Für Streitigkeiten aus oder in Zusammenhang mit diesem Vertrag gilt ausschließlich deutsches materielles Recht unter Ausschluß jedweder internationaler Übereinkommen.

Sofern der Kunde Vollkaufmann ist, ist der Sitz der Firma ausschließlicher Gerichtsstand.

Der Kunde darf seine Rechte aus diesem Vertrag auf Dritte nur mit Zustimmung der Firma übertragen. Dasselbe gilt für Abtretungen von Forderungen gegen die Firma.

§ 10


Sollten einzelne Bestimmungen des Vertrages mit dem Kunden bzw. eine oder mehrere Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder Teile derselben unwirksam sein oder werden, so wird hierdurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Die ganz oder teilweise unwirksame Regelung soll durch eine Regelung ersetzt werden, die dem wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommt.