...klopfen - wer, wo, wie?

  • Klopfen
    Camp-Tip: http://www.wallercamp.de/forum…ad&postID=98389#post98389


    Das Klopfen kommt wieder in Mode nachdem viele Gewässer "verklopft" waren, d.h. die Waller reagierten nicht mehr auf die "bekannten Laute"
    nachdem inzwischen einiges an Zeit vergangen ist, funktioniert das Klopfen wieder auf vielen Strecken - mal schau´n wie lange die Phase anhält...
    Zur Klopftechnik selbst gibt es unterschiedliche Auffassungen - von ständig/permanent, bis 2-3 wenige Schläge, mit und ohne Pausen - alles dabei.
    Man muss sich durchtesten - mit Blick auf´s Echo sieht man ja ob und bei welchem Intervall ein Waller steigt

    nun die Gretchenfrage - wer klopft noch?
    Wie geht ihr dabei vor?
    Welche Hölzer verwendet ihr und was ist beim Klopfen Eurer Meinung nach für einen Fangerfolg entscheidend?
    Wetter? Tageszeit? Jahreszeit? Echolot? Klopfe (Wallerholz)? Intensität?
    Bin sicher es gäbe viel darüber zu quatschen...
    :occasion5:
    LG Winne

  • Hi,
    Ich hatte letztes Jahr ganz gute Erfahrungen mit dem klopfen. Von den 31 wallern unserer letztjährigen Woche am Po haben wir 29 beim klopfen gefangen.
    Eine wie ich finde absolut spannende, wenn nicht sogar die spannendste Fischerei auf die Bartelträger.
    Holz habe ich eines von BC verwendet. Hauptsache es hat einen großen kopf und macht richtig Druck.
    Mit kleineren, welche hellere Töne erzeugt haben, hatten wir nicht so viele Steiger.
    Und ich habe immer nach der Devise geklopft, weniger ist mehr.
    Alle Paare Sekunden einzelne klopfer und wenn mal einer auf dem echo war auch gerne eine kurze aber schnelle folge.


    Hat prima geklappt.

  • Hallo Maxi,


    wenn ich überlege was früher geklopft wurde, war der Wahnsinn. Ist allerdings bestimmt gute 12 Jahre her.
    Ich habe es geliebt. Konnte mit der linken, sowie mit der rechten Hand klopfen vor- und rückwärts.


    Zu denn Anfangszeiten waren wir auch sehr erfolgreich, was aber natürlich auf Grund der vielen, sagen
    wir Klopfboote , schnell nachgelassen hat.
    Bin gerne die Rinne von Suzarra Richtung Schweizer Pool gedriftet. In der Regel hattest Du in einer Stunde ein bis zwei Fische drauf
    und noch mehrere Attacken und dies alles ohne E-Motor und mit einfachen Ruten. Was halt damals auf dem Markt war.
    Als Köder hatten wir entweder Aal oder Karauschen.
    Als Echolot diente ein einfaches X-85, mit welchen wir gut klar kamen.
    Wenn die Fische stiegen konntest Du abschätzen, nimmt er den Köder oder nicht. Bei allen Wallis die rapide stiegen,
    hatte man eine Chance. Bei den Nachläufern zum Teil mit 100 Metern, fast immer ne Null.


    Salve Peter

  • Hallo Leute hallo10


    Ich bin auch ein Freund des Klopfens :perfekt: Ist einfach eine sehr Spannende art der Fischerei auf Walli. Allerdings hab ich in Italien bis dato die Finger davon gelassen bzw die Umstände haben nie wirklich gepasst!
    Bei uns in der Heimat lauft das Klopfen nur richtig gut im Sommer wenn es so richtig heiß ist.
    Am liebsten sind mir die Hölzer vom Thilo (Bachmotzschreck).
    Na toll jetzt möcht ich a Weekend Klopfen fahren laugh4:hahaha::yes::grns2:


    lg Joe

  • Servus beinand,

    als Aktiver liebe ich natürlich das Klopfen. Gerade im Sommer, tagsüber unter'm Verdeck, lässt es sich doch aushalten.

    Meine Strecken sind wie die von Peter, aber auch gerne mal die Rinne runter bis Andi's Becken. Nächstes Jahr ist die Boretto Strecke dran.

    Fettes Tauwurmbündel drauf und ab geht's.

    Nur die drecks Pesce gatto - werden immer mehr zur Plage. Ständig neu anködern.

    In jungen Jahren ging's easy. Tiefste Gangart am Golfplatz und in kurzer Zeit war der Bedarf an Würmern für eine Woche locker gedeckt. Aber jetzt geht's doch ganz schön ins Kreuz und ins Geld. Darum suchte ich nach Alternativen.

    Im Angelkoffer fand ich ein Pelletrig aus Spanien mit roten Wollfäden, die wir damals dippten und auch "Pelletblunzen" fingen.

    Also grübeln und probieren. Am Ende war ich bei Kutteln angelangt. Konsistenz perfekt, Oberfläche sehr faserig, also ideal für stinkige Dips.

    Bei uns gibt es sie nur gekocht und geschnitten, aber beim Ipertosano San Silvestro sind sie perfekt. Sauber geputzt und roh, schöne Stücke, die man nur in Fransen schneiden braucht, paar Stunden in's Dip und rauf auf's Rig.

    Und - FUNZT! Habe anfangs noch Fehlbisse gehabt, aber richtig am Haken geködert passt es. Ich habe zwar noch keine Granate (PB Klopfen 122 cm) gehabt, aber die Krabbelgruppe macht auch Spass. Und die Katzengang lutscht sich einen ab.

    Was habt ihr so für Erfahrungen?

    Bin gespannt....

    Gruß, Harry

  • Alternativ hab ich auch an geputzte Därme gedacht. Aber im Metzgereinkauf gibt es die nur gesalzen und das denke ich haut nicht hin. Aber gerade die Reste aus der Tierschlachtung bieten viele Möglichkeiten. Da ist probieren angesagt.

    Gruß, Harry

  • Hab immer wieder von angefaulte Leberstreifen als Welsköder gelesen - auch in Kombination mit Tauwürmern.

    Selber hab ich´s damit noch nicht versucht - steh auf den Gestank sowenig wie auf gesonnte Calamari.

    Aber angeblich funktioniert das auch mit frischer Leber bzw. frischen Calamaris.

    Wie du sagst - Versuch macht kluch...

    Petri300.jpg

  • Funktionieren wird vieles. Ist eben eine Glaubenssache.

    Ich besorge mir die Köder frisch und richte sie entsprechend der Methode her.

    Von verwesenden Meeresfrüchten und Geflügelinnereien halte ich auch nicht viel.

    Ich möchte ja ein paar schöne Stunden auf dem Boot haben, ohne ständig über die Rehling kotzen zu müssen .....

    Gruß, Harry

  • Servus Chris,

    ich war vor langer Zeit oben in Caspe Anfang Mai und kurz in Mequinenza am Wallerhighway

    Da hat es am 1. Mai geschneit und der Wasserstand war extrem hoch - sehr ungewöhnlich für die Jahreszeit.

    Das Wasser war wie der Po schön Cappuccinobraun und an der Staumauer sammelte sich der ganze Müll.

    Muss da nicht mehr hin.....


    Gruß, Harry