Fischen mit Kranmontage



  • Hi,


    wie im anderen Thread (über den Angelplatz) schon angemerkt bin ich kein all zu großer Fan von Kran bzw. Knochen Montagen. Auf deinem Bild wird der Kran und auch der Knochen mit einem festen Stein abgelegt. Dies erfordert doch die Kenntnis ( beim kran ja sogar sehr genau) über die exakte Wassertiefe, oder? Oder wie regulierst du, dass der Kran nach oben steht und eben nicht zu steil oder zu flach.


    Und was ist bei wechselndem Wasserstand?


    ich frage deshalb, weil ich diese montagen nur laufend auf einem seaboom kenne.

  • Hallo Maxi,
    die Wassertiefe ist beim Auslegen der Kranmontage kein Thema.
    Es handelt sich hier ja um eine Durchlaufmontage - ist´s etwas tiefer dann gibst halt etwas mehr Schnur...
    Der Stein dient lediglich zur Fixierung des Kranes sodass der Köfi am gewünschten Ort seine Kreise zieht und nicht an´s Ufer oder ins Kraut oder mit der Strömung abdriften kann (gleich wie beim Knochen).
    Beim Biss erst wird die Reißleine gesprengt um einen freien Drill zu haben (wird auch eine leichtere Reißleine verwendet - da brauchts keine 030er.
    Eigentlich kann man die Montage auch mit Aftco-Clip fischen.
    Weiter ist es so, dass beim Kran am kurzen Ende ein Bleigewicht angebracht ist und die Auftriebskugel flexibel einstellbar und nicht fest montiert ist.
    So kann man je nach dem wie stark man die Rute spannt und wie schwer der Köfi ist die Kranmontage schnell den Gegebenheiten anpassen.
    Weil es bei dieser Montage keinen Selbsthakeffekt gibt, fischen hier viele mit Circlehook-Haarmontage.
    (außer man knotet einen Luftballon an den Kran was beim Aufklatschen auf´s Wasser einen Hakeffekt erzeugt)
    Bei wechselndem Wasserstand einfach Schnur nachspannen oder nachlassen - am Lago wo ich die Montage z.B. fische kommt das so gut wie nicht vor.
    Am Po schon eher, aber da gelten die Gesetze auch für Abspannmontagen (Morgens gibt´s da auch öfter mal luftgetrockenete KöFi´s :grns2: )
    :occasion5:
    LG Winne

  • Hi winne, dann habe ich deine zeichnung leider falsch gedeutet. Ich dachte, die Reißleine wird auch an den Wirble angebunden.


    Asche auf mein Haupt hallo10


    So macht das ganze natürlich Sinn. In welchen Situationen genau setzt du auf den Kran und knochen und wann verzichtest du darauf. Flussaufwärts ausgelegt kann ich mir vorstellen, dass der Köfi durchaus mal die Hauptschnus erwischen kann, oder?


    Wie tief sollte das Wasser minimal sein und gibt es ne Maximaltiefe?

  • Hi Maxi,
    die Reißleine wird nur mit einer Büroklammer eingehängt (kannst auch nen Seaboom einbauen)
    Beide Montagen werden ausschließlich in beruhigten Bereichen gefischt - nicht in Strömung.
    Das Vorfach ist nie länger als der Ausleger. Das heißt der Köfi kann so selbst bei Strömung nie in die Hauptschnur schwimmen.
    Zum Einsatz kommt die Montage bei mir wenn ich keinen Spot zum Abspannen habe aber den Bereich oberflächennah abdecken möchte - z.B. vor einem Seerosenfeld...
    könnte mir auch vorstellen so einen Kran im Kehrwasser oder stehenden Buchten im flacheren Fließgewässer einzusetzten.
    Da der Reiz beim Kran vom Geplätscher des Köfi an der Oberfläche ausgeht setze ich ihn fast ausschließlich in flacheren Bereichen so bei 2-4 mtr Wassertiefe ein.
    Minimaltiefe = Vorfachlänge
    Maximaltiefe = theoretisch was Schnur auf der Rolle ist
    :occasion5:
    LG Winne