Bums Capitano Siluro
  • Mitglied seit 12. Oktober 2013

Beiträge von Bums

    Das ist kurz zu beantworten fast nicht möglich. Ich halte mir das alles sehr flexibel.

    Grundsätzlich entscheide ich die Taktik praktisch täglich. Aktiv fischen oder ansitzen.

    Ansitzen: Vom Ufer aus ist die Platzwahl stark begrenzt. Vom Boot aus ist alles eine Frage des Equipments und auch des Wetters. Ein Bootszelt ist fast ein Muss. Oft hat man im Frühjahr täglich ein kurzes Gewitter. Oft nur 15 oder 30 Min., aber meistens brachialer Kurzzeitregen der ohne Wetterschutz viele Anstrengungen zunichte machen kann. Vom Boot aus ist es auch eine Frage ob man im grossen See ankert oder auch in bewachsenem Gebiet ufernah festmacht. Genau das kann den Unterschied ausmachen drillen vom Beiboot notwendig oder vom Hauptboot. Grundsätzlich ist ein grösseres Beiboot immer vorteilhaft. Und Wetterschutz ebenso.

    Guten Morgen Winne und Roland. Ich muss offen gestehen, dass ich nicht der Blinkerprofi oder Wobber- bzw. Gummiprofi etc. bin. Das liegt daran, dass ich zu viel Zeit mit der "Einholangelei" bei falschen Bedingungen verbracht habe.


    Diese Fischerei ist m. M. derart von den Grundbedingungen abhängig, dass die aktuellen Rahmenbedingungen fast nahezu vollständig über totalen Erfolg oder totalen Misserfolg entscheiden. Dazwischen bleibt nicht viel.


    Die Blinker sind m. E. über jeden Zweifel erhaben. Ob Blinker-Jörg oder sonstwas. Mir gefallen die Doppelblatt-Effzett ... die knallen wirklich geil auf.


    Ich habe bisher geblinkert, gewobbelt, Gummi nebenbei immer da wo ich halt planmässig fischen war. Nur im See, in langsamer fliessenden Flüssen, meist am Po hatte ich fast immer Niedrigwasser, und geblinkert auch immer dann, wenn ansonsten mit spannen und driften Banane war. Fataler Fehler. Aber aus Fehlern lernt man.


    Richtig klar wurde mir das erst wirklich, als ich mir bergeweise Videos auf youtube reinzog. Ob der Blinker-Jörg oder sonst wer. Da wird gefischt, wo das Wasser wirklich schnell fliesst. Am besten sauschnell. Schnelle Flüsse, Staustufen, starke Strömung hinter Wehren.

    Wenn hier Waller sind, dann NUR ZUM FRESSEN. Dann ist meines Erachtens der Köder fast zweitrangig. Ohne solche Bedingungen ist es echt schwer. Das hatte ich bisher noch nie.


    Sorry, ich bin etwas ausgeschweift. Wollte damit nur sagen, der beste Köder bringt falsch eingesetzt nix. in einem leeren Puff kann man auch nicht hacken :idee:.


    Schönen Sonntag die Herrschaften.

    Winne, Klasse beschrieben in Deinem Post.


    Stefan in manchen Gewässern gibt es gar keine Sprungschicht. Das ist aber eher die Ausnahme. Im fränkischen Seenland ist der Igelsbachsee ein solches Beispiel. Habe dies auch schon so auf der Website des dafür zuständigen Wasserwirtschaftamtes Ansbach gelesen.

    Hallo Leute,

    ein rutschen der Schnur auf dem Zähler könnte ich mir theoretisch vorstellen.

    Stefan, was ich nicht nachvollziehen kann ist der Durchmesser der Rolle des Zählers als Abweichmöglichkeit.

    Der Durchmesser ist doch fest vorgegeben und abgestimmt. Woher soll hier eine Abweichung vorkommen ausser dem eben genannten rutschen?

    Was meinst Du mit Abweichung vom Nullmass?

    Sauber ! :occasion5:

    Wie der Chris schon sagt. Ziemlich ungemütlich. Würde mir dennoch auch gefallen. Tags aktiv ... abends Kameradschaft. 1 Woche durchfischen bei solcher Witterung würde mir vielleicht mittlerweilen auch schon schwerfallen. Genau weiss ich es ehrlich gesagt gar nicht.

    Winne,

    für mich gibt's nur eine Variante beim Ebay-Verkauf: Banküberweisung auf das Privat-Bankkonto. Sobald Geld da, geht die Ware ab. Alles andere birgt mehr oder weniger Risiken. Eine eingehende Banküberweisung kann keiner mehr holen.

    Keine Lastschrift, kein Transfer auf Paypal .... nix ausser Banküberweisung. So einfach ist das.

    Nehme an, dass das auch Dir klar ist ... hast ja den Braten gerochen.

    Servzs Jungs,

    für spezielle Situationen, bei glattem Wasser kann ich mir schon vorstellen, z. B. ein Stück weg vom Boot zu beobachten was da unten so los ist.

    Sicher sollte hier auch guteTechnik günstig möglich sein. Einen Top Bildschirm im Handyzeitalter haben wir ja schon in der Hosentasche um dann wiederum nicht in aller Regel regentauglich zu sein.

    Soweit die Theorie .... das wissen aber Praktiker besser als ich.

    Was ganz anderes: Was brauchen wir noch alles am Wasser: Boot mit Hauptmotor plus E-Motor, fürs Auslegeboot weiterer Motor.

    Jetzt reicht vielleicht bald ein Echolot nicht mehr auch wenn das zweite nur ne Kugel wäre ... .... das Megagerödel wird mir mit gut 54 Lenzen langsam alles bisschen viel :dowsn:

    Ich habe mich noch nicht damit beschäftigt. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass beim Angeln mit Wellengang, und das habe ich oft, bei dem ständigen Kugel geschaukele eine vernünftige Anzeige möglich ist.

    Ich weiss nicht ob man mit steigendem Alter bei der Entwicklung dieser Branche Produktresistent wird. Aber eigentlich ist es ein Massenphänomen fast aller Branchen.


    Im zunehmenden Wettbewerbsdruck vesuchen die Markenhersteller durch reduzierte Produktzyklen und ständig zwangsgesteuerte schnelle Neuheiten das Interesse auf sich zu ziehen. Das ganze gipfelt in einer derart grossen Produktvielfalt, dass einem schwindelig wird. Nicht nur bei Grosstackle. Die Hersteller drücken Kleinteilewände in den Markt um alles nach 2-3 Jahren, und sei es nur das Layout wieder auszutauschen. Bis etwas eingeführt ist, müssen die Händler schon wieder massenweise verramschen um Platz für das neue Gesicht Platz zu haben. Fatal für Gross- und Einzelhandel. Die Produktvielfalt ist verrückt. Ein Teufelskreis ohne Entkommen.


    Mal von wirklich guten Ausnahmeinnovationen interessiert mich das alles schon lange nichts mehr.


    Umso mehr freue ich mich über Kameradschaft von Gleichgesinnten ... z. B. hier im Forum :weizen: