Matten Presentatore
  • Mitglied seit 18. April 2011

Beiträge von Matten

    Ich denke der ständige Druck beim abspannen auf die schnurführung ist nicht gerade recht gut.
    Stefan

    ?? Verstehe die Aussage nicht. Was für ein Druck lastet auf der Schnurführung??? Wenn man alles richtig macht, dann lastet auf der Schnurführung einer Multirolle gar kein Druck, weder beim Drillen, noch beim Abspannen.

    Hi Stefan. Ich glaube Du machst da gerade viel Wind um nichts....


    Ja, es gibt diese neue EU-Richtlinie, allerdings wird im gesamten Web anscheinend nur vom Bleigiessen zu Silvester gesprochen.
    Ich habe mal bezüglich Munition und anderen Produkten gegoogelt, da ist absolut nichts zu finden. Ich glaube auch nicht, dass sowas innerhalb von 3 Monaten umsetzbar wäre und glaube deshalb, dass sich 2018 im Angelbereich bleimäßig nichts ändern wird.


    :occasion5:


    Matten

    Moin.


    Ich putze meine Ruten gar nicht. Ich sehe mich meist schon beim Fischen vor. Wenn ich sehe wie manche mit ihrem Gerät umgehen, da stellt sich einem ja jedes Nackenhaar auf. Bei mir wird z.B. keine Rute auf den Boden gelegt, ich stelle sie immer irgendwo gegen. Ein Stuhl, ein Busch...irgendwas findet sich fast immer. Und wenn nicht, dann nehm ich Tasche oder Rucksack und lege sie da drauf. Sollte wider Erwarten mal Dreck an der Rute sein (beim Feedern sieht der Rollenhalter und der Griff meist schlimm aus), dann wird er sofort nach dem Angeln im Wasser abgespült. Fertig. Mehr mache ich nicht....und trotzdem habe ich lange jahre Freude an meinen Ruten.


    Mit den Rollen verfahre ich übrigens auch so.


    Nur wenn ich im Salzwasser fischen würde, was ich eigentlich nie tue, würde ich das Angelgerät nach der Benutzung entsprechend pflegen.


    :occasion5:


    Matten

    Habe meine Wallerangelei mehr oder weniger an den Nagel gehängt, bzw. komplett umgestellt. Im Laufe der Zeit hat sich bei dem ein oder anderen Kaufrausch unendlich viel Kleinzeugs angeschaft, manches doppelt und dreifach, man weiß ja nie....
    So bleibt es halt nicht aus, dass viel Zeugs neu und originalverpackt in den Schubladen meines Angelkellers versauert. Also Entscheidung getroffen: Alles muss weg!! Hier mal meine verhandelbaren Preisvorstellungen:


    1.) 6 Stück Mantikor Blinker. Alle 6 für 10,-€
    2.) Asari Black Tuna Einzelhaken 8/0 - 10/0 - 11/0 jeweils 4,-€
    3.) Asari SOI 8/0 4,-€
    4.) Leitner Einzelhaken 6/0 und 8/0 jeweils 4,-€
    5.) Leitner Drillinge 5/0 und 6/0 jeweils 5,-€
    6.) Leitner Drillinge 8/0 6,-€
    7.) Leitner Teflon Drillinge 4/0 6,-€
    8.) Mantikor U-Posen 2er-Pack diverse Größen pro Packung 2,-€
    9.) Mantikor Rasseln 1,-€
    10.) B.Richi StormStick Deluxe 36" (90-140cm) mit Erdbohrer-Spitze. 2 Stück zusammen 15,-€


    :occasion5:


    Matten

    und weiter geht´s...

    Hi Leute.


    Hier mal eine kleine Auswahl von Fängen der vergangenen Wochen. Ist gemixt über alle Seen.


    :occasion5:


    Matten

    Ok..ich gebe zu, dass ich mir die Beschreibung auf die dein Link hinweist nicht komplett durchgelesen habe. Ich habe es jetzt aber versucht.....
    Da mein Holländisch fast so gut ausgeprägt ist wie mein Dänisch und mein Finnisch, musste ich mich auf die Zeichnung konzentrieren. So wie ich es verstehe, löst sich wie bei einem normalen Safety Rig erstmal das Blei. Danach schwimmt der Fisch mit Vorfach UND Hauptschnur weiter. Es muss schon zwingend der Plastiknippel, auf dem normal das Blei sitz, festhängen, erst dann schiebt er die Schlaufe der "Hauptschnur" bis zur Abrißstelle und nur das Vorfach bleibt am Fisch. Vernünftig montieren kann man doch aber so ein Rig nur mit einem fertigen Leadcore mit zwei Schlaufen.....wie sonst soll man die kleine Schlaufe auf die "Hauptschnur" hinter den Plastiknippel bekommen. Klar, man kann eine Schlaufe knoten...aber ich denke dass 8 von 10 Anglern keine feste Öse um eine Hauptschnur herum binden können.
    Und selbst wenn die reine Montagearbeit noch funktioniert, so bleibt doch eine gehörige Portion Zweifel bei mir bestehen, ob diese Montage auch nur ansatzweise funktioniert, wenn der Fisch sich mit 10m Schlagschnur 3x um ein Hindernis (Baum, Kraut, usw) gewickelt hat und festhängt. Da zieht sich die Hauptschnur nicht 1cm durch was auch immer.....



    :occasion5:


    Matten


    PS: Habe es mir eben nochmal auf Youtube angesehen. Wie ich vermutet hatte, wird es mit einem fertigen Leadcore montiert. Ok...besser als ein normales Safety Rig, und wenn die Hauptschnur frei hinter dem Fisch hergezogen wird, dann funktioniert es im Falle des Hängenbleibens am Clip auch. :perfekt: Wieder was gelernt.
    Bleibt die Schnur jedoch selbst hängen (wie oben beschrieben), oder befindet sich ein Schnurknäul auf der Hauptschnur, welches nicht durch das Röhrchen passt, dann funktioniert es ganz einfach nicht....

    Jungs....Safety Rigs sind mir seit 30 Jahren ein Begriff...das ist nicht die Frage. Das Blei wird er allemal los. Mir ist halt nur keine Montage bekannt, bei der der Fisch die HAUPTSCHNUR los wird und nur das Vorfach behält. Sicherlich wählt man auch das Vorfach im Normfall immer eine Nummer schwächer als die Hauptschnur, das sind Grundlagen der ganz einfachen Angelei, das hat mir mein Vater schon mit 6 Jahren beigebracht.....damals mit 35er Hauptschnur und 30er Vorfach....
    Aber machen wir uns doch nix vor...gerade beim modernen Karpfenangeln wurde diese Regel ganz schnell beiseite gelegt. Wie angelt man denn im Normalfall?? 30er oder 35er mono mit vielleicht 6-9kg Tragkraft (real), und als Vorfach?? 25lbs oder auch schnell mehr!!
    So...und an Gewässern wo ich ne fette Schlagschnur montiere (Muscheln, Kraut, usw...), habe ich doch auch nicht unbedingt das schwächste Vorfach drauf. Angele ich z.B. ein 35lbs Quicksilver als Vorfach, dann reißt im Normalfall eher die 30er oder 35er Mono. Das gleiche Vorfach an einer 50er Schlagschnur, da sieht das schon anders aus.
    Darauf wollte ich hinaus als ich mir Sorgen bei einem Abriß machte.


    :occasion5:


    Matten

    Danke erstmal für eure Antworten.


    Bei Schlagschnur in den genannten Stärken mache ich mir natürlich Gedanken was mit dem Fisch im Falle eines Schnurbruchs passiert....
    Es ist schon ein irrer Tampen der dann hinter dem Fisch hängt. Wenn die Schnur sich festsetzt, dann ist der Fisch ja quasi wie angebunden....bis dann irgendwann der Haken ausschlitzt.....oder auch nicht...


    Auch wenn´s nicht zum Thema gehört, aber zu der Fluo-Schnur sage ich nur, dass ich solche Schnur auf gar keinen Fall benutzen würde. Kurze Erklärung: es liegt schon etliche Jahre zurück als ich mit meinem Kumpel an unserem glasklaren Vereinssee beim Karpfenangeln saß. Er packte seine Ruten aus und hatte fluogelbe Schnur auf den Rollen. Ich machte mich natürlich gleich lustig und fragte, ob die Schnur als Wegweiser für die Karpfen dienen sollte damit sie den Köder besser finden... laugh4 laugh4 Beim strahlenden Sonnenschein konnte man die Schnur vom Ufer aus noch etliche Meter unterhalb der Wasseroberfläche verfolgen. Und dann kam ein Karpfen und schwamm genau auf die Schnur meines Kumpels zu....stoppte etwa 5 Meter vor dieser schreckhaft ab...und verschwand mit einer rssanten Flucht in den Tiefen des Sees...... lachmidood
    Eine Woche später hatte er andere Schnur drauf.... :hahaha:


    :occasion5:


    Matten

    Hi Leute.


    Heute geht´s um das Thema "Geflochtene Schnur auf Karpfen. Sinnvoll oder Blödsinn??".


    Erstmal vorweg ein paar Worte von mir damit ihr Diskussionsstoff habt. Prinzipiell bin ich persönlich absolut kein Freund von geflochtener Schnur beim Karpfenangeln. Ich bin mit monofiler Schnur aufgewachsen und möchte sie einfach nicht missen. Ich liebe die Dehnung im Drill, wenn die Kombination von Schnur und Rute die Fluchten des Fisches sanft abfedert. Ich bilde mir auch ein, dass mit geflochtener Schnur bei harten Drills auch größere Wunden im Karpfenmaul entstehen. Bei Muscheln im Gewässer habe ich mit dünner geflochtener Schnur auch so meine Bedenken. Auch bin ich kein Freund von der Long Distance Fischerei. Mir langt die normale Wurfweite. Alles in Allem reichen diese Punkte für mich aus, die geflochtene Schnur grundsätzlich von meinen Karpfenrollen zu verbannen. Ich nutze sie eigentlich nur zum Wallerangeln/ Störfischen, Spinnfischen (Bisserkennung) und in einigen Fällen zum Feedern (Bisserkennung / Wurfweite).
    Für mich passt die Kombination Karpfen / Geflochtene ganz schlicht und einfach nicht zusammen, ist so eine Gefühlssache...


    Nun gibt es aber durchaus Situationen, in denen der Einsatz von geflochtener Schnur vielleicht aber doch Sinn machen könnte. Wie sieht es z.B. bei starkem Krautbewuchs aus?? Es gibt Stimmen die behaupten, dass die geflochtene Schnur im Drill "durch das Kraut" schneiden würde. Ist das so oder sind das nur Märchen?
    Welche Vorteile bietet eine geflochtene Schnur eventuell noch beim Karpfenfischen? Oder ist die Mono die einzig wahre Karpfenschnur und die Geflochtene doch nur Blödsinn??


    :occasion5:


    Matten

    Die Überschrift dieses Themas ist ganz bewusst ein wenig provokant ausgefallen, doch nach nicht mal einem Jahr an den neuen Seen Steinfeldsee und Brockenblick, habe ich immer mehr das Gefühl, dass die moderne Art der Karpfenangelei immer mehr der Plumpsangelei von
    vor 40 Jahren und mehr ähnelt. Mein Vater hat seine Ruten auch immer nur unterschiedlich beködert (Tauwurm, Mais, Teig oder Kartoffel) und irgendwo hingefeuert (plumps). Und dann wurde gewartet was da so kommt.
    Sind wir doch mal ehrlich, mehr wird doch heute auch nicht mehr gemacht. OK, es plumpst nicht mehr, was aber daran liegt, dass ein Großteil der Angler ja schon gar nicht mehr den Köder mit der Rute durch die Luft schleudert, sondern jede Montage "punktgenau" mit dem
    Boot ausgelegt wird. Die erlaubten Ruten, bei uns sind es 3 pro Angler, werden dann auch noch schön über den ganzen See verteilt, so wie es mein Vater vor 40 Jahren auch schon gemacht hat, nur war er damals auf seine Wurfweite begrenzt, welche im Durchschnitt bei
    unter 40m lag. Heute wird auch schnell mal 300m ausgelegt, weil, und das ist ja das interessante an den heutigen Gewässern, die Fische ausschließlich am gegenüberliegenden Ufer stehen. Egal auf welcher Seite man sitzt, die Fische stehen immer auf der anderen Seite.
    Phänomenal, oder??
    Durch diese Art der Fischerei macht man es sich und auch den anderen Anglern am See sehr schwer. Man steht sich selbst und anderen im Wege rum. Es werden unzählige Spots angefahren und jeden Tag neue gesucht, anstatt die Karpfen auf einen Platz zu locken
    und dort zu fangen.


    Anhand einiger Beispiele und
    Zeichnungen, versuche ich mal zu erläutern was ich meine. Nehmen wir mal an, der auf den Zeichnungen zu sehende See hat 12ha und wird gerade von 6 Anglern befischt. Pro Angler stehen dann rechnerisch 2ha Wasserfläche zur Verfügung, eine enorme Fläche wenn ihr mich fragt. Und doch scheinen 2ha pro Person manchmal nicht auszureichen. Warum? Ich versuche es mal zu erklären.


    Jeder Angler platziert seine 3 Ruten am ersten Tag an den unterschiedlichsten "Spots". Bei 6 Anglern sind dann mal eben 18 Futterplätze entstanden (rote Spots auf Bild 1).
    Nach der ersten Nacht, der eine war erfolgreich, der andere nicht ganz so, werden dann von den nicht ganz so erfolgreichen Anglern neue Spots gesucht. Auf den alten Plätzen lag ja sogar noch das Futter...da können wir ja nichts fangen. Also werden einige Ruten neu ausgelegt (gelbe Spots auf Bild 2) und in nicht mal 24h sind insgesamt 29 (!!!) Futterstellen entstanden, auf denen sich die vorhanden Karpfen immer mehr verteilen können. Tag 3 möchte ich gar nicht mehr erwähnen, jeder kann sich selbst ausrechnen wie das aussehen würde.


    Nicht selten werden Futterstellen erst am 2ten oder 3ten Tag von den Karpfen angenommen, wenn jedoch dort kein Köder mehr liegt weil er an einem neuen Spot ausgelegt wurde, dann kann man an seinem ersten Futterplatz auch nichts mehr fangen.
    Bild 3 zeigt nun, wie man es sich und auch den anderen Anglern viel leichter machen kann. Wir sehen den selben See, die gleiche Anzahl von Anglern, aber viel weniger Futterstellen.
    Was ist passiert?? Jeder Angler hat sich auf eine Futterstelle konzentriert, welche mit Bedacht und Umsicht ausgesucht wurde. Dort wird nun das Futter ausgebracht, sagen wir einfach mal in einem Kreis von 15m Durchmesser, und alle 3 Ruten platziert. Im Prinzip
    ist dies die Art der Angelei, wie sie zu Beginn der Boilieangelei jahrelang erfolgreich praktiziert wurde. Damals war es viel schwieriger einen guten Fisch zu fangen als heute, eine "Instant"-Fischerei wie heute hätte gar nicht funktioniert. Gut, man hätte Fische gefangen,
    hauptsächlich die Satzkarpfen, aber höchstwahrscheinlich keine großen Karpfen, bis auf Ausnahmen vielleicht. Die heutige "Instant"-Fischerei ist doch eigentlich reines Glücksangeln und funktioniert nur einigermaßen, weil in den heutigen Gewässern im Vergleich zu damals massenhaft große Fische vorkommen.


    Ok, zurück zu den Bildern. Gehen wir jetzt einfach mal von einem Karpfenbestand von 100 Fischen aus, welches ein rein aus der Luft gegriffener Wert ist und nur als Rechenbeispiel dient.
    Auf Bild 1 kommen dann ca. 5,5 Karpfen auf jeden Futterplatz. Am 2ten Tag sieht es jedoch schon anders aus, da haben wir nur noch im Schnitt 3,4 Fische pro Futterplatz. Und mit jedem weiteren Tag werden es weniger und weniger, da immer mehr neue Plätze enstehen.
    Schauen wir uns jetzt Bild 3 an, so haben wir im Schnitt 16,7 Fische pro Futterplatz, auf denen dann auch noch 3 Haken liegen. Die Wahrscheinlichkeit einen Fisch zu fangen, ist also um einiges größer als wenn nur 3,4 Fische oder weniger pro Platz erscheinen, auf welchen dann vielleicht noch nicht mal ein Haken liegt weil der Platz nach dem ersten Tag aufgegeben wurde.
    Mario, ein Freund von mir, fischt regelmäßig im Steinfeldsee. Seine Taktik sieht im Großen und Ganzen so aus wie von mir auf Bild 3 beschrieben. Wenn ich seine Fänge mit den durchschnittlichen Fängen der "Instant"-Angler vergleiche, dann schneidet er eigentlich fast
    immer besser ab.
    Die Vorteile der Fischerei von Bild 3 müssten doch eigentlich jedem einleuchten: Mehr Fische pro Futterplatz, weniger belegte Wasserfläche, dadurch mehr Platz für alle, dadurch weniger Stress für alle. Ergebnis: Mehr gefangene Fische für jeden.


    Zu guter Letzt noch ein ziemlich treffender Vergleich mit der Jagd. Bei der Jagd werden ganz gezielt Kirrungen (kleine Futterstellen) angelegt, um dort z.B. die Wildschweine zu bejagen. Die Plätze der Kirrungen werden sorgsam ausgesucht, und je weniger Kirrungen es in einem
    Revier gibt, umso besser funktionieren sie. Würde man das Revier mit dem See vergleichen und jeden Tag seinen Mais an einer anderen Stelle abkippen, so wüsste man nie wo das Wild an dem Abend des Ansitzes gerade erscheint. Es wäre also sehr schwierig Beute zu machen.
    Habe ich aber auf 600ha nur 2 oder 3 Kirrungen, dann werden diese in der Regel auch alle gleichmäßig angenommen. Im Prinzip ist es beim Karpfenangeln auch nicht anders.
    Ich hoffe den ein oder anderen mit diesem Bericht mal zum Nachdenken gebracht zu haben.
    Ansonsten bin ich gespannt auf eure Sichtweisen.


    :occasion5:


    Matten

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    Moin Peter.


    Super Design! Gefällt mir. Ich hoffe Du bringst am WE ein paar mit hoch an die Seen, dann können die Gäste sie auch vor Ort bekommen. :daumenhoch:


    :occasion5:


    Matten