Savety_16 Administrator
  • Mitglied seit 5. August 2013

Beiträge von Savety_16

    Hi Leute,


    die letzen male als ich am Bach war, haben wir es auch immer mal wieder mit Schleifen probiert. Mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg.


    Was aber immer dabei war, waren Hänger und auch oft Schnurabrisse in Folge von Hängern. Gefischt wurde mit einem Vorfach mit ca. 1,5 m länge und einem kleinen Einzelhaken und einem Drilling.


    Nun ist mir in den Sinn gekommen, dass doch gerade bei der Ködergröße wie der beim Schleifen, ein einzelner Circle Hook noch richtig gut Arbeiten könnte. Ich sehe darin mehrere Vorteile. Der Fisch hängt sich aufgrund des treibendes Bootes selbst auf (so die Theorie), und durch die gebogene Hakenspitze hat man ggf. weniger Hänger.


    Was meint ihr, sinnvoll oder nicht? Wer von euch hat es schon mal ausprobiert und kann darüber berichten?

    Hi,


    Ich muss ja gestehen, dass ich das Long Range Fischen mit zunehmender Erfahrung damit immer häufiger praktizieren


    Als ich das Thema vor Jahren gestartet habe, dachte ich noch anders über das Thema als jetzt.

    Ich habe viel dazu gelernt und kann sagen, dass man das Long Range Fischen in gewissen Situationen definitiv praktizieren kann und, dass es auch Fisch bringt.


    Wichtig ist dabei natürlich immer auf die nötige Sicherheit für unsere bartigen Freunde und noch viel mehr auf die Sicherheit anderer Menschen am und auf dem Gewässer zu achten.

    Leider wird dies oft nicht beherzigt, was dieses Unterfangen zu einem gefährlichen Spiel werden lässt. Wer sich also nicht wirklich sicher ist, sollte es nicht machen.


    Und, und das habe ich vor 2 Jahren am Bach gelernt, als wir eine Woche lang nur eine Biss hatten und Robert am Steg zwei Waller innerhalb weniger Stunden fangen konnte, manchmal ist eben weniger oft mehr.

    Vor lauter Gedanken machen, wo man nun die Schnur umlenken kann usw. vergisst man oft, dass man sie vllt. sogar gar nicht umlenken muss usw. Somit kommen auch nähere Spods auch wieder mehr in Betracht.


    Mein Fazit. Ich verteufel es nicht, wenn es mit Sinn und Verstand praktiziert wird, ich werde aber in meinen nächsten Sessions auch wieder mehr auf die Plätze vor der Haustüre achten.

    Hi Sigi,


    Ich persönlich kenne keinen der drei. Ich wusste nich mal, dass es soetwas gibt.

    Du hast aber doch ein 330er BC. Da ist doch massig Platz für einen normalen Stuhl im Bug, oder?


    Ich traue mich Wetten, mit ein bisschen Standfestigkeit und Geschick, geht da sogar ein Liegestuhl quer drauf.

    Kostet nicht die Welt und kannst halt im Garten auch nutzen.


    Einziger Vorteil den ich bei den von dir genannten Sitzen sehe ist der niedrige Schwerpunkt und damit die Stabilität während der Fahrt.

    Hi Chris,


    Ich weiß nicht ganz, was du mit unterbaut meinst. Es handelt sich hier um einen Fuji VSS Rollenhalter. Oder zumindest einen baugleichen Modell. Wie du auf dem Bild erkennen kannst, ist nach Gewinde auch gleich Schluss. Dort hört auch die Unterfütterung des Rollenhalters auf.

    img_5826_orig.jpg

    Hi Chris,


    Kürzen ist absolut kein Problem. Sägen würde ich allerdings nicht. Das zerreißt die Fasern meistens zu sehr. Dadurch riskierst du Längsrisse im Blank bei Belastung. Das Resultat kannst dir ja sicher vorstellen.


    Ich würde den Blank kürzen indem du mit der Kante einer Feile den Blank durchtrennst.

    Oder noch einfacher... wenn du nen Schleifbock hast, kannst du die Rute einfach schräg geben die Schleifbockscheiben halten. Wenn das Ganze mal durchtrennt ist, kann du den Blank dann von der Seite an den Schleifbock halten, damit die Schnittkannte gerade wird.


    Ich hoffe, ich habe dir das vernünftig erklärt. Ansonsten muss ich mal Bilder machen

    Hi


    Ich habe mich vor Jahren auch für das Zeepter Big Catch 330 entschieden.

    Dies hatte mehrere Gründe.

    Damals waren noch nicht so viele Schlauchboote auf dem Markt, oder mir waren viele Hersteller einfach auch noch nicht bekannt.

    Ein Spezl hatte damals das Zeepter Ultra 300 welches schon recht gut war. Verarbeitung war prima und das Ding war auch mit 5 oder 6 PS noch gut handelbar.

    Ein anderer Spezl hat sich gleich nach Erscheinen das Euro Som/ Sportex Nutria gekauft.

    Da wusste ich dann schon mal gleich was ich nicht wollte.

    Durch den fehlenden Kiel hat sich das Ding manövriert wie ne Kuh auf Rollschuhen und gleitfahrt war fast nicht möglich. Der Boden hat grundsätzlich nachgegeben und man hatte quasi nie einen richtig fest stand darin.


    Zu guter letzt, durfte ich dann nach ab und zu den Konny begleiten und habe gesehen, wie er sein Big Catch 330 ( mit 10 PS Mariner) behandelt. Das Boot aus der allerersten Serie wurde definitiv zu keiner Zeit geschont. Dementsprechend sah es auch aus, tat aber immernoch absolut seine Dienste.


    Viele anderen Schlauchis hätten bei dieser Hardcorebelastung sicher schon aufgegeben.

    Ich habe auch meine Entscheidung eigentlich nie bereut.


    Nach dem ersten Einsatz habe ich am Spiegel zwei, drei Stellen gesehen, wo die Verklebung etwas aufgegangen ist. Nach meiner Reklamation habe ich aber ein neues Boot ( dieses dann schon mit dem großen Scheuerschutz) bekommen.


    Ich habe einen 15er Mariner mit Pinnenschaltung drauf und ich könnte nicht glücklicher sein.

    Das Ding lässt sich beim auslegen super gut handhaben und auch wenn mal ein paar Meter mehr zurück zu legen sind, funktioniert das richtig flott


    Meine Empfehlung daher Zeepter ! Ich habe aber auch wohlgemerkt keine wirklichen Vergleichsmöglichkeiten aus der Praxis.

    Hi Chris,


    der Link funktioniert nicht. Schau ich mir aber mal an.

    So wie ich das sehe ist das Polycarbonat, leichter aber zäher. vermutlich aus genau das richtige Material, welches ich suche.
    Preislich ist es ca. gleich mit Acrylglas./Plexiglas.

    Hi,


    Bisher war das Thema Wobblerbau für mich eher ein Buch mit 7 oder mehr Siegeln.


    Alles was ich bisher gebaut habe, war ziemlicher Mist. Angefangen dabei, dass ich keine gescheiten Tauschschaufel hatte, über krumme Kanäle für die Achsen usw.


    Vor kurzem habe ich mir aber men Laser Cutter gekauft und so habe ich auch mal angefangen Wobbler oder Hardbaits aus Holz zu machen.


    Ich schneide die Stücke aus 4 mm Sperrholz und verleime sie mit Holzleim. Ösen und ggf. Gewichte werden mit 2 K Epoxy Harz eingeklebt.


    Auf dem Foto sieht man meinen ersten Versuch mit nicht durchgängigen Achsen ( wird ein Hechtköder). Ansonsten habe ich bisher mit durchgängigen Achsen gebaut.

    Anschließend werden sie geschliffen, mehrfach grundiert und nach belieben lackiert.


    Die beiden grundierten Wobbler sind eine 1:1 Kopie eines Salmo Hornet 9cm und eine auf ca. 10 cm vergrößerte Version des Salmo Butchers.


    Der ganz große Latschen wird ein Schleppköder auf Hecht. Hier sieht man auch, wie die verleimten Schichten dann aussehen.


    Leider habe ich aktuell noch kein Material da für die Tauchschaufeln. Diese schneide ich aber auch mit dem Laser aus 4mm starken Plexiglas. Das sollte denke ich mal ganz gut halten.


    Ich bin mal gespannt, ob die Kollegen denn endlich mal vernünftig laufen.

    Hi,


    Es wird ja immer wieder über die genialsten Wobbler geschrieben und gefachsimpelt. Hält die Achse, welche Farbe ist die beste, die Tauchschaufel müsste etwas steiler sein und so weiter.


    Wer die eierlegende Wollmilchsau haben will, kommt um Custom Wobbler nicht drum herum.

    Manche kaufen ihre Custom Wobbler, aber gibt es auch Leute hier, die ihre Wobbler selber bauen?


    So viel sei schon mal verraten... Zu dem Thema gibt es von mir bald mehr

    Hi,


    wenn es rein ums das Wallerfischen geht habe ich da eigentlich keine Präferenzen. Hauptsache das Ding ist Durchgängig. Bei mir sieht Kork und Duplon relatif schnell gleich usselig aus. Richtige Drucstellen bekommt man au beidem nicht mehr raus und drecking sind sie nach dem ersten Einsatz auch. Gewaschen wird bei mir nix.:mussweg:


    Die Patina darf da ruhig drauf bleiben.


    Wenn es um Spinruten geht, dann darf es gerne Kork sein, einfach weil ich ihn schöner zum anschauen finde. Dann aber bitte auch, wie Thomas schon schreibt, das richtig geile Zeug. Da kostet aber ein Griff für ne Custom Rute schon mal 40 bis 60 Euro.:surp:

    Hi Matthias,


    ich habe mal zwecks besserer Auffindbarkeit ein neues Thema daraus gemacht.


    Eine richtige allroundspinrute gibt es wohl leider nicht, auch wenn das die großen Firmen immer propagieren.

    Wenn du damit auch an der Schüttung und auf sehr kurze Distanz ausdauernd fischen möchtest, dann kommst du nicht drum herum eine sehr kurze und damit leichte Rute zu bauen.

    Ich persönlich sage, alles über 2,1 m ist da schon zu lange.


    Umgekehrt kannst du aber mit einer etwas kürzeren Rute auch vom Ufer aus spinnfischen, auch wenn du dort dann vermutlich nicht das Optimum an Wurfweiter rausholen wirst.


    Lange rede kurzer Sinn.

    Ich kann dir persönlich folgende Blanks empfehlen:

    XZoga Taka G66 15Kg (wohl der bekannteste Blank: kann auch gut zum Vertikalen misraucht werden)

    XZoga Taka G60 10Kg (ich würde ihn mal als den UL Blank im Spinnsektor bezeichnen- recht kurz fürs Ufer)
    Expert Graphite EG59010204 (recht kurz fürs Ufer, aber ein meega Blank. Hab ich mir selst auch für das Boot aufgbaut)
    Expert Graphite EG7010204 (das beste zum Schluss. HAMMER Blank, der für alle fazetten des Wallerspinfischens geeignet ist. Nicht zu kurz und nicht zu lang. Dabei ist er schön geschmeidig, kann aber auch mal nen schwereren Bilnker oder Gufi werfen) <- Wäre vermutich meine erste Wahl, wenn ich vom Ufer und vom Boot aus angeln möchte.

    Und das hält :kratz:


    Mit den Klappankern habe ich bisher im Sand nur Probleme gehabt. Hätte aber noch einen 10 kg ( oder 8 kg ) hier rum liegen.


    Wie viel kg hast du?

    Hast du hinten auch ne Vorlauf-Kette?

    Hi,


    stationär fische ich am liebsten vom Boot aus.

    Meistens wird das Boot irgendwo am Ufer befestigt und die Montagen mit dem Auslegeboot ausgelegt.


    Ab und zu kann man sich allerdings nicht mit dem Boot ans Ufer stellen und somit ist ankern die einzige Wahl.

    Für den Fiume habe ich mit eine Plattenanker mit ca. 10 kg zugelegt. Der hält bombenfest. Doch leider fängt das Boot am Heck oft an zu schaukeln.


    Was verwenden ihr für Anker am Heck. Funktioniert da auch ein normaler Sandanker oder verwenden ihr da was anderes? Schließlich wird ja gegen die Stömung geankert. Und in welcher Größe?