Bums Capitano Siluro
  • Mitglied seit 12. Oktober 2013

Beiträge von Bums

    Analog dazu kann ich sagen, dass in Sachen Fehlbissrate die gute alte Schwimmermontage früher an Bojen im Freiwasser bei mir besser funktionierte als fest angebunden am gegenüberliegenden Ufer weil die meisten Fische zumindest auf den ersten Metern gg. die Rute gelaufen sind. Weil ich die letzten Jahre nur noch in Gewässern und Gewässerabschnitten gefischt habe wo ein überspannen unverantwortlich gewesen wäre gab es so gut wie keine Rute mehr wo das überspannen noch ging.


    Bei fast null Spannung ist man natürlich bei den Köfis limitiert. Karauschen ab 30 cm aufwärts werden zu nervig.


    Ich erinnere mich an eine Session im späten Herbst 2009 am Vallazza. Ohne Köfi angereist bissen verrückterweise nur vollgefressene megafette Karauschen zw. 40 und gut 45 cm. Hier wäre geringe gar nicht gegangen sonst hätten wir 1 Woche ohne Schlaf erlebt. :gaggga:

    Hallo Leute,


    mein letzter Trip an den Superiore hat mich nachdenklich werden lassen. Und nach gewissem nachdenken bisherige Erfahrungen neu bestätigt. Zu oft stationör falsch gefischt 😤 ! Ich habe zu Topzeiten schon oft im Frühjahr gefischt .... auch zu Topzeiten zu wenig gefangen oder auch überragend gefangen. Nun hat mich auch eine TopTour zu einer vermeintlichen Gurkenzeit letztlich neu positiv bestätigt.


    Wer kennt das nicht: Nachmittags auslegen, Dämmerung mit klingeln, und keiner langt so richtig hin. Es mögen oft Kleine sein, aber nicht immer.


    Die Fische mögen nicht logisch denken können, aber für Erfahrungen sammeln und diese umsetzen, das können die auf jeden Fall.


    Wenn ich nun die Jahrzehnte so Revue passieren lasse dann hatte ich die meisten Fehlbisse aus angeltaktischen Gründen. Dabei war oft nicht mal die Montage das Problem sondern vielmehr die Taktik. Grösste Fehlbissquote: Zu straffes anbinden am gegenüberliegenden Ufer. Gut funzt manchmal ... aber zu oft eben nicht. Das Pendant, egal welche Angelart, einfach den Fisch aus keiner oder geringer Spannung gegen die Rute laufen lassen funzt einfach. Der Fisch nimmt auf und langsam baut sich zunehmender Zug auf und ich weiss nicht weshalb ... die lassen nicht aus. Das erklärt mir weshalb die Fehlbissquote am Uferende so krass ist. Das hat mit vorsichig oder wenig vorsichtig wenig zu tun. Der Fisch kann nicht von der Rute wegschwimmen, er müsste ans Land krabbeln. Links oder rechts ... und zu oft logischer Fallbiss .... das ist Mist. Das harte Maul halt.

    Ich war kürzlich am Superiore .... wie tot ... kein Leben im Wasser ... weder Futterfisch noch Waller sichtlich aktiv. Entscheidend war nur grundnahes angeln mit kurzen Vorfächern, fast null Spannung, und die Waller haben alle voll hingelangt.

    11 wahrnehmbare Bisse:

    1x bei Gewitter, nicht an die Rute gelangt, Aussteiger, nicht zu werten.

    1x Fisch geklaut, nicht bemerkt, Faller.

    1x verschrammter Fisch, nicht bemerkt.

    8x voll genommen , mit oder ohne vorher rumspielen, aber immer immer voll drauf und bombensicher gehakt.

    Einmal Gewitter kann nicht gewertet werden. Quote also 8 von 10 Fischen ist 80%.

    Keine Montage lag an Gewässerbegrenzungen. die Fische nahmen analog wie beim driften zunehmends Spannung auf und lassen nicht mehr aus.

    Die Vorfächer waren kurz und völlig simpel. Dazu hatten die Fische so 30 cm Spiel am Stein,

    nur ganz leicht gespannte Ruten. Das ganze wirkte direkt auf die Rutenspitze wie ein Paternoster-Rig. Immer ging der Stecken voll krumm .... einem starren anbinden an Gewässergrenzen deutlich überlegen.

    Der Haken wurde immer durch aufbauende Spannung beim wegschwimmen gesetzt.


    Sind eure Erfahrungen deckungsgleich ?


    Gruss Christian

    Chris, interessanter Gummifisch. Ich habe mich i. M. den Wobblern verschworen. Mein jährl. Gesamtaufwand am Spinfischen hält sich in Grenzen. Von daher muss ich eingestehen, dass ich i. M. "leider" nichts beitragen kann was Neuerungen betrifft. Sorry ...

    Bei den JS-47 relativiert sich manches. Mir sind eben die Stückzahlen per Packung aufgefallen. Vor allem bei den grösseren, bei 2/0 lt. Hersteller 4 St. schreibt ein Käufer bebildert es wären nir 3 drin .....

    Jointed, der Chinese sieht auf den ersten Blick gut aus.

    Was mir pers. bei dem VMC 8527 nicht gefällt ist, dass der Haken so aussieht, als wäre er immer leicht aufgebogen. Earum die den so fertigen erschliesst sich mir nicht.

    Ich mache mir z. Zt. Gedanken über eine Lithuum-Ionenbatterie für das Echo.

    Was ich mich dabei immer frage, weshalb Powerbanks im Vergleich zu Akkus so saubillig sind. Jetzt habe ich gesehen, dass es Powerbanks gibt mit 12 Volt Starthilfe-Ausgang für Kfz. Auch relativ billig beim Alimann.

    Man müsste theoretisch annehmen, dass man dem 12 Volt Ausgang Kfz-Brücke auch Saft für das Eche entnehmen kann.

    Hat das jmd. schon mal versucht ??