Bums Capitano Siluro
  • Mitglied seit 12. Oktober 2013

Beiträge von Bums

    Hallo User,


    ich hab mich in letzter Zeit an einigen Freds hier beteiligt. Es ging u. a. auch um das scheppern an Wobblern zu reduzieren, so schlagen das manche zumindest vor:


    Fraktion leise:

    Keine Wirbel/Karabiner, manche binden den Haken an die Wobblerösen (Verzicht Sprengring) usw. Die Leute fangen.


    Fraktion laut: Bsp. Blinker-Jörg, Vorfach mit Wirbel / Karabiner, am Blinker kann gar nicht genug scheppern, z.B. Rattle Spoon. Team Blinker-Jörg fängt.


    Wo liegt jetzt die Wahrheit ?


    Ist die persönliche Überzeugung vielleicht ein starres Festhalten an zu wenigen positiven Erfahrungen mit der Folge Gegenteiliges eher abzulehnen ?


    Müssen wir hier differenzieren?

    - grundnaher Rattle Spoon ärgert und provoziert passiven Waller ?

    - auf Beutezug befindlicher Waller neigt eher zu leisen Ködern ?


    ... aber warum fängt dann auch ein Rattle Spoon in oberen Wasserschichten ?


    Fazit: Scheppern scheiss-egal ??? ... oder eine Sache der Tageslaune unserer Unterwasserfreunde ??? :weizen:... letztendlich meine Vermutung.

    Klasse Uli, in Anbetracht der aktuellen Gesamtsituation ist das doch ne Traumwoche ..... o.k., ob man da voll abschalten kann weiss ich nicht. Dennoch Petri zu Deinen Fängen.

    Ich meine ich habe kein Top-Echolot, denke aber dass es ein ordentlichliches Echolot ist.

    Mein letztes Device-Update war von Lowrance X135 auf Lowrance Hook 7. Dabei habe ich mich vorher genau informiert.

    Das mit Abstand wichtigste war für mich die zweite, grössere Kegeloption, d. h. ich kann 83 khz und 200 khz parallel

    nebeneinanderlaufen lassen, also 20 Grad und 60 Grad. Dann weiss man endlich ob sich der Fisch entfernt oder man sieht

    was kommen. In einem Kegel weiss man ja nur, befindet sich was im Kegelkreis oder nicht. Hierzu habe ich mir ein klasse

    Video von Silu (Thomas Bula) auf youtube angesehen. Das hat mich vollends überzeugt. Ansonsten finde ich noch den Downscan toll.

    Vom schwarz-weiss-Echo auf Farbecho gewechselt und dann die Unterwasserwelt neu entdeckt war für mich beeindruckend.

    Vor allem, einen Spot gefunden zu haben, da hatte ich schon mal eine Ansammlung am Vallazza, aber keiner langt zu.

    Da könnst zum Hirschen werden :hunterwithgun:Trotzdem klasse zu sehen.

    Gruss, Christian

    Hallo Männers,


    ganz nach dem Motto "back to the roots" wird es Zeit den Pseudo-Spitznamen abzulegen.


    Als Viertklässler, zehnjährig, aufgewachsen als Sohn katholisch hochgläubiger Eltern in der Kleinstadt, 10 Meter neben dem Pfarramt und 50 Meter neben der Stiftskirche, durfte ich erstmalig mit ins Ministrantenzeltlager.


    Der oberste Altministrant und Ober-Aufseher hat es so gewollt, dass der Christian mit 10 Jahren zu Bums umgeswitcht wird. Das Ganze hat nichts mit dem Verb zu tun und ich muss mich bis heute um Kopf und Kragen erklären wie es dazu kam. Glaubt ja niemand.

    Ich war mit 10 Jahren sicher nicht am weiblichen Geschlecht interessiert. Kaum im Zeltlaget, habe ich mich morgends abgeseilt und bin heimlich zum Schwarzfischen an den nahe gelegenen Weiher. Handangel in der Hosentasche war das wichtigste Urlaubsutensiel. Ein Zeltlager ohne Handangel war in meiner Kindheit ein NoGo. Dabei hatte ich noch Glück, dass ich mit durfte. 2 Wochen vorher hat mein Vater meine Zigarren, Pfeife und Tabak gefunden. Mein 13 jähriger Bruder musste sich eines Verhörmartyriums der Kategorie stasitauglich unterziehen. Was hatte ich ein Schwein, dass ich gerade noch mit ins Zeltlager durfte. Es war unausweichlich, meinen Bruder mit einem späten Geständnis zu erlösen.


    Ich habe kurz zuvor ein T-Shirt zum Geburtstag bekommen ... ein fettes Nilpferd drauf. Darüber stand Dings-Bums.

    Das hat mein Leben massgeblich witzig beeinflusst.


    Zurückgekommen nach 1 Woche Zeltlager mit unzählig gefangenen K2-Karpfen :grns2:, hat mich mein Bruder der Mutter neu vorgestellt. Mama, das ist jetzt der Bums. Mit hochrotem Kopf erstaunt, im Erdboden versinkend wollend, war Mama sprachlos.


    So vergingen die Jahre. Im Jugendalter war ich namentlich der Star ... nur die Mädels blieben wohl meines Namens wegen misstrausch fern :mussweg:.


    So habe ich beschlossen mir ein Mädel im Norden zu suchen ... hat auch geklappt. Bums geriet in den Hintergrund ... und Leute merkten auch es wäre besser den guten Freund Schweik zu nennen. Das hielt 25 Jahre. Plötzlich hat einer meiner Fussballfreunde aus der geistig leidensfähig Szene des 1. FC Nürnberg, kurz geannt Glubb, den Bums as Retro reaktiviert. Mit 50 Jahren.


    Weil ich ein Mensch bin, welcher dem Frohsinn wohlgestimmt ist, soll es so sein.

    Frau und Kinder haben es auch kapiert und wir sind alle beisammen.


    Jetzt habe ich Euch eine Story ohne Waller präsentiert. Ich hoffe es hat nicht gelangweilt.


    Tight Lines Bums:weizen: