Stefan S. Maggiore Siluro
  • Mitglied seit 6. Juni 2010

Beiträge von Stefan S.

    Servus zusammen,

    jetzt werden bestimmt einige lachen müssen, aber ich hab so was von gar keinen Plan ....


    Also folgendes Problem: Papa Ströhlein hatte es mal wieder eilig und hat sich deswegen von einer seiner Stalker-Ruten den Spitzenring abgebrochen.

    Bevor ich jetzt eine neue Rute kaufe, dachte ich, sch... auf die 2cm die jetzt fehlen, neuen Spitzring drauf und gut ist.


    Die Spitze der Rute ist jetzt zwischen 2,5mm (ganz vorne) bis etwa 2,7mm (etwa 2cm hinter Spitze) stark.


    Welchen Durchmesser der Tube benötige ich und mit was verklebt man so was?

    Servus zusammen.

    kann es sein dass beim Anaconda GTM Fish Hawk die Batterie nicht getauscht werden kann?

    Nachdem was ich bis jetzt zu dem Teil herausfinden konnte soll die Batterie 5 bis 7 Jahr halten.

    Wenn das Teil schon ein paar Jahre beim Händler, man weiß ja nie, schon herum lag macht die Batterie schon entsprechend früher schlapp. Dann sind es vielleicht sogar nur 2 3 Jahre die die Batterie hält.


    Und dann?

    160€ in die Tonne oder wie?

    Servus Schweik,

    das Gewässer ist etwa 1.5 mal so groß wie ein Fussballplatz, etwa 8m tief, mit extrem steilen Ufer. Das flachste Plateau ist auch schon etwa 4m bis 5m tief.

    Ich habe schon öfters bemerkt wenn ich sehr tief gefischt habe, dass meine Boilies beim Tausch selbst im Hochsommer eiskalt waren. Desshalb gehe ich davon aus das der See eine Sprungschicht besitzt.

    Das Problem ist, je flacher ich fische um so dichter ist der Wald da unten. Von da her versuche ich wenn ich es mal locker angehen will eher tief zu fischen.

    Servus zusammen,

    verläuft eine Sprungschicht einen Gewässers immer in der gleichen Tiefe oder wird sie von anderen Faktoren wie z.B. die Gesamttiefe an dieser Stelle oder die Windseite etc. beeinflusst?

    Ich spiel nämlich mit dem Gedanken mir ein Anaconda GTM Fish Hawk zu kaufen. Aber so ein Teil kostet richtig Geld und mein Hausgewässer ist eine geflutete Kiesgrube mit guten Baumbestand Unterwasser. Es gibt nur sehr wenig Stellen wo man so ein Teil einigermaßen Abrissfrei einsetzen könnte, nur sind diese Stelle auch nicht unbedingt die Spots die ich befische.

    Servus Schweik,

    so ein Schnurmesser beruht ja darauf dass die Anzahl der Umdrehungen des Rades gezählt werden.

    Wenn jetzt der Durchmesser und dadurch der Abrollumfang des Rades nicht exakt stimmen, stimmen auch die Meter nicht mehr die das Zählwerk anzeigt.

    Angenommen das Nullmaß das Rädchen beträgt 20mm. Wenn das jetzt eine Fertigungstoleranz von +-0,5mm hat, das wäre für Made in China schon top, würde die Anzahl der Umdrehungen bei einer Distanz von 150m zwischen 2330 und 2450 liegen. Die Übersetzung des Zählwerkes ist aber auf exakt 2388 ausgelegt. Wie genau die Übersetzung vom Zählwerk überhaupt ist steht da noch auf einem ganz anderen Blatt.

    Für den "normalen" Gebrauch kommt es auf eine Schwankung von 2% nicht an. Das macht bei 150m nur 3m aus.

    Aber es kommen ja auch noch so Faktoren wie Schlupf dazu, gerade bei dünnen Schnüren.

    Und wenn sich aber der Mensch der sich diese Teile erdacht hat dachte "A das passt schon so viel!" oder generell ein Probleme mit dem Metrischen System hatte, weil er sonst in Zoll rechnet, steht es in den Sternen wie genau so ein Teil wirklich ist.

    Servus Winne,

    ich denke mal dass der Schlupf der Schnur auf der Rolle vom Tiefenmesser das Problem mit den unterschiedlichen Messwerten verursacht.

    Ein weiteres Problem bzgl der Messgenauigkeit ist der Durchmesser der Rolle vom Schnurzähler. Wenn da Abweichungen zum Nullmaß sind können bei großen Längen auch ganz schön große Messfehler entstehen.

    Servus zusammen,

    kann mir jemand was zu der Genauigkeit von Schnurzählern / Tiefenmessern sagen?

    Hintergrund ist folgender … Ich hab mir zum Feedern 2 Shimanos 5500 XSD gekauft und sie mit den beiliegenden 3500er Reduzierern bestückt. Danach müssten sie eigentlich eine Schnurfassung von 200m Ø0,20mm haben.

    Da ich mir als Hauptschnur eine Berkley Whiplash 8 mit Ø0,16mm ausgesucht habe, habe ich mir 2 mal 300m von dieser Schnur gekauft. Dacht, müsste ja ungefähr hinkommen.

    Als ich die Rollen jetzt bespult habe bekam ich aber nur 150m auf jede drauf. Dass die Schnur exakt für 2 Rollen reichte war purer Zufall. Jetzt habe ich natürlich eine 300m Spule übrig die ich mir aufheben werde.

    Um mich nicht beim nächsten Schnurwechsel wieder auf mein Glück verlassen zu müssen, habe ich mir überlegt, die Schnur über einer Schnurzähler laufen zu lassen, um wieder exakt 150m auf jede Spule zu machen.

    Aber wie genau sind diese Teile?

    Servus,

    ich habe mir den Deeper Pro Plus vor 2 Jahren zugelegt.

    Um die Struktur eines Gewässers schnell auszuloten ist er genial.

    Aber an ein richtiges Echolot kommt er nicht heran, da fehlt es an Sendeleistung.

    Aber Hindernisse und Bodenstruktur kann man durchaus damit erkennen.

    Wer oft an neuen Gewässern unterwegs ist und kein Boot mit Echolot benutzen darf für den kann ich das Gerät durchaus empfehlen.

    Es gibt mit Sicherheit irgendwelche Konverter die daraus ein brauchbares Format machen können.

    Außerdem unterstützt Cura viele verschiedene Dateiformate, die meisten sagen mir aber nichts. Standard beim 3D-Druck ist STL und solange sich das 3D-Objekt dann irgendwie in ein STL-File konvertieren lässt ist alles im Grünen Bereich. Es gibt auch noch den PrusaSlicer, ebenfalls kostenlos. Vielleicht frisst der, oder auch Cura, sogar das Standardformat deines 3D-Scanners direkt. Müsste man halt einfach mal schauen...

    Servus Chris,

    das Material kostet pro kg so um die 15€ bis 20€, je nach Sorte.

    Stromverbrauch glaube so um die 100W in der Stunde.

    Das 3D-Modell wird mit einem CAD-Programm erstellt und dann in eine STL-Datei umgewandelt.

    Diese STL-Datei kann dann ein Slicer wie z.B. Cura in G-Code umwandeln mit dem der 3D-Drucker arbeitet.

    Cura ist ein Freeware-Programm. Was es an günstigen oder kostenlosen CAD-Programmen gibt kann ich nicht sagen.

    Ich benutze CAD-Programme aus dem Profibereich, MegaCAD bzw ProfiCAM das auf MegaCAD aufbaut. Das sind aber Profiprogramme die in der Basisversion schon um die 5000€ kosten. Einfach mal Tante Google fragen was da so an Freeware-CADs in der Szene empfohlen bzw. verwendet werden.

    Es gibt auch Seiten wie z.B. Thingiverse.com auf denen alle möglichen fertigen 3D-Modelle kostenlos heruntergeladen werden können. Die Idee vom Schnurabspuler stammt auch von dort: Ich habe ihn aber nach eigenen Vorstellungen dann doch selbst gemacht. Für so was Einfaches brauch ich keine 5 Minuten.

    Stell dir aber die Herstellung von Ersatzteilen nicht so leicht vor. Der Schnurabspuler ist mit PLA+ gedruckt, das lässt sich leicht drucken hält aber nur geringe mechanische Belastung aus. Für Bauteile wie Zahnräder oder so braucht es da schon andere Materialien die dann aber vom Druck teilweise sehr schwierig sind. Zum Teil entwickeln die auch giftige Dämpfe oder der Drucker benötigt eine Umhausung um eine konstante Drucktemperatur zu bekommen.

    In der Werbung schaut so was immer ganz einfach aus, die Realität ist aber eine ganz andere Hausnummer.

    Servus Chris,

    ich kann jetzt nur für den sprechen den ich habe. Ist ein Anycubic I3 Mega S, der kostet aktuell bei Ebay so um die 250 Euro, denk ich zumindest. Es gibt aber auch noch deutlich günstigere und nach oben gibt es sowieso fast keine Grenze. Die Druckgenauigkeit liegt bei meinem so bei ca. 0.2mm. Wer sich mit sowas beschäftigten möchte sollte aber viel Zeit mitbringen. Druckzeiten von mehreren Stunden auch schon bei einfachen Teilen sind normal.

    Servus zusammen,

    Winterzeit ist Bastelzeit und da wird auch das Tackel wieder auf Vordermann gebracht.

    Aus diesem Grund habe ich mir einen Schnurabspuler konstruiert und ihn auf meinen 3D-Drucker ausgedruckt.

    Wer Interesse zum Nachdrucken hat kann sich die nötigen STL-Files und eine DWG-Datei im ZIP-Format bei mir runterladen.

    Was ihr noch dazu benötigt ist eine 80mm lange M6-Gewindestange, 2 M6-Sechskantmuttern und wer keine Möglichkeit besitzt in den Knebel ein M6-Gewinde zu schneiden braucht noch eine M6-Flügelmutter.


    Viel Spaß!


    Schnurabspuler1.jpg



    Schnurabspuler2.jpg



    Download Schnurabspuler


    tight lines


    Stefan