Hänger - hat schon jemand eine Wurfanker eingesetzt?

  • Hi Chris,


    ich verstehe nicht recht, du möchtest beim schleifen deinen Köder 50 Meter oder mehr hinter dem Boot her schleifen und den Anker quasi fast unter dem boot oder so, um Äste und dergl. um die Äste mit dem Anker schon platt zu machen?

  • 6kg dürfte reichen,

    aber wenn so ein Teil während der Drift (so verstehe ich dein "parallel" - also parallel zur Angelschnur) auf Grund wie ein Räum-Schlitten im Vorfeld der Montage mitgeschleift wird, triff man mit hoher Wahrscheilichkeit die in der Drift ruhende Waller - die sind dann logischerweise weg bis die Montage eintrifft

    Das ist dann so wie wenn ein Jäger im Wald den Vollernter vorausschickt

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    Schwôba kenned älls - außr Hochdeitsch!

  • ist es zum Hänger gekommen und man fährt mit dem Boot zurück um die Montage zu retten, könnte man schon versuchen mit solch einem Haken die auf Grund liegende Ursache des Hängers zu beseitigen. Aber je nachdem wie schwer dieses "etwas" ist oder wie tief es im Sand steckt kann es halt passieren daß den großen Haken das selbe Schiksal ereilt wie den beköderten Kleinen.

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    Schwôba kenned älls - außr Hochdeitsch!

  • :hahaha:ne Jungs nicht beim aktiven Angeln! Da ist mir das furzen schon zu laut.

    Wobei sowas hab ich mal beim Spinnen im Kopf ghabt. Um die Drift an der Schüttung zu halten. Gummierte Kette. Passte nicht. :dowsn::grns2:


    Meine mittels Einfädler oder sowas parallel mit der Hauptschnur bei Hängern runter lassen und Äste und dergleichen aus dem Schlick reissen.

    Sind ja meist nur armdicke Äste aber für die Schnur eben zuviel Wiederstand. Oft lösen sie sich beim zerren.

    Nur leidet damit die Hauptschnur unbemerkt und nicht zu knapp.


    Was sicher nicht geht ist so ein Teil, respektive die Leine am Boot zu fixieren. Da entstehen Schäden. Muss also von Hand gehalten werden.

  • Nein nicht realistisch! Wo soll der nachhaltig hängen bleiben? Versunkenes Auto? :gaggga:

    Logisch ist es denkbar dass er z.B. in einer Astgabel schwierig zu lösen ist.

    Die meisten Hänger des Systems kann man lösen. Wenn dann noch solch ein Anker zum Einsatz kommt, welcher keine Widerhaken besitzt, müsste es null Problem sein in zu lockern. Es ja auch nicht gedach um den hängenden Anker zu lösen, sondern das Teil zu heben wo das System hängen geblieben ist.

    Systeme, egal ob Schleifen oder Vertikal, bleiben hängen weil sich die Haken tief ins Holz bohren!

    Solche morschen Äste müssten doch mittels Anker zu bezwingen sein. :naka::1-2-1-2:

  • ...SIEHST - DA HAMMA´S SCHO :hahaha:

    na mal im Ernst - die Idee ist nachvollziehbar und vom Konzept her voll ok, aber nachhaltig kannst da nix machen fürchte ich.

    Der nächste Wasseranstieg bringt scho wieder tonnenweise Treibgut (Vom Ast über abgesoffene Pontons bis hin zu Baustahlgewebe - da unten liegt alles mögliche rum)

    Und dann ist es doch so daß alles was am Grund liegt im Laufe der Zeit entweder freischschwemmt , oder mit Sand eindgedeckt wird.

    Das zu säubern ist fast so wie die Quadratur des Kreises.

    Ich hab mir zum Hänger lösen sowas hier von Mantikor angeschafft:


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    das hängt man an der Hauptschnur ein und läßt es daran runter.

    Die Kettenglieder verhäddern sich in den oder dem Haken und dann kannst ziehen bis der Haken nachgibt - Köder gerettet - ferddisch.

    Was der Grund für den Hänger war wirst damit nie erfahren, aber wenn´s ein teures Teil war das man damit retten kann ist doch auch schon mal was.

    :occasion5:

    LG Winne


    ps.: ich hab das Teil wohl gekauft, aber noch nie eingesetzt, weil - i hab´s nie dabei weil ich´s immer vergiss einzupacken lachmidood

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